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Die Kaa’ba

Die Kaa’ba

Viele Menschen gehen davon aus, dass Muslime die Kaaba in Makkah anbeten. Das ist eines der größten Missverständnisse überhaupt.

Kaa’ba bedeutet „Kubus“ bzw. „Würfel“ und ist das zentrale Heiligtum des Islam. Die Kaa’ba ist das Haus Gottes [Baytullah], zu dem Er alle seine Gäste einlädt. Die Kaa’ba markiert dieGebetsrichtung [Qibla] und ist Zentrum der Riten der Pilgerfahrt [Hajj]. Sie befindet sich im Innenhof der Geweihten Moschee [Masjid-ul-Haram] in Makkah.

Die Kaa’ba ist der Ort, auf den sich 1,570,000,000+ (1.57+ Milliarden) geschätzte Muslime auf der ganzen Welt jeden Tag ausrichten, wenn sie beten

Im Islam gilt die Kaaba als erstes Gotteshaus, das erstmalig vom ersten Menschen und Propheten Adam (a.s) erbaut wurde.

„Das erste Gotteshaus, das für die Menschen gebaut worden ist, ist das zu Makkah. Gesegnet und eine Rechtleitung für die ganze Welt ist es. “

Qur’an 3:96

Es geriet jedoch in Vergessenheit und verkam zu einer Ruine. Abraham (a.s) und sein Sohn Ismael (a.s) wurden durch göttliche Offenbarung [wahy] zu der Stätte geführt und bauten sie erneut auf. Besondere Bedeutung erlangte der Bau dadurch, dass Abraham (a.s) auch der Stammvater der großen Propheten der Juden und Christen ist.

Jesus im Islam

Jesus (a.s) im Islam

Jesus (arabisch: عيسى; `Īsā)
Isa ibn Maryam
 – arabisch ‏عيسى بن مريم‎, ʿĪsā b. Maryam ‚Jesus Sohn der Maria‘

Die Mutter von Jesus (a.s) heißt Maria (r.a) (arb. Maryam) die Frau Imrans. Maria’s (r.a) Mutter hatte vor der Geburt ihres Kindes Gottes ein Gelöbnis gegeben: „Wenn ich ein Kind erhalte, so will ich ihm den Tempel anvertrauen.“ Allah nahm Maryam huldreich im Tempel auf. Obwohl es nicht üblich ist, das Frauen im Tempel dienen und wohnen.

„Jesus, Marias Sohn, gaben Wir leuchtende Beweise und bestimmten den heiligen Geist ihm beizustehen.“

Qur’an 2:87

Die Geburt Jesus (a.s)*

Qur’an – Surah Maryam 19

und berichte im Buch über Maria. Als sie sich von ihren Angehörigen an einen östlichen Ort zurückzog. Und sich von ihnen absonderte, das sandten Wir Unseren Geist* zu ihr, und er erschien ihr wie ein vollkommener Mann. Sie sprach: Ich suche Zuflucht vor dir beim Erbarmer! Wenn du gottesfürchtig bist, (lass ab). Er sprach: ich bin nur ein Bote deines Herrn, um dir einen lauteren Sohn zu bescheren. Sie sprach: Wie soll ich einen Sohn bekommen, wo mich kein Mann berührt hat und ich keine Dirne bin? Er sprach: So sei es! Dein Herr hat gesagt: Das ist Mir ein leichtes! Und Wir wollen ihn zu einem Zeichen für die Menschen machen und zu einer Barmherzigkeit von Uns. Und das ist eine beschlossene Sache. 

und sie war schwanger mit ihm und zog sich mit ihm an einen abgelegenen Ort zurück, und die Wehen überkamen sie am Stamm einer Palme. Sie sagte: O wäre ich doch zuvor gestorben und vergessen und verschollen. Da rief es von unter ihr: Sei nicht verzweifelt., dein Herr hat bereits unter dir einen Bach geschaffen, und schüttele den Palmenstamm zu dir, so lässt sie frische Datteln über dich fallen. Also iß und trink und sei zuversichtlich, und wenn du einen Menschen siehst, sage: ich habe dem Allbarmherzigen Fasten gelobt und spreche deshalb heute zu niemandem.

und sie brachte ihn zu ihren Leuten, ihn mit sich tragend. Sie sprachen: O Maria! Fürwahr, du hast etwas Unerhörtes getan! O Schwester Aarons! Dein Vater war kein Bösewicht und deine Mutter keine Dirne! Da verwies sie auf ihn. Sie sagten: Wie sollen wir mit ihm, einem kleinen Kind in der Wiege reden? Er (Jesus) sprach: Seht, ich bin Allahs Diener. ER hat mir das Buch gegeben und mich zum Propheten gemacht. Und ER machte mich gesegnet, wo immer ich bin, und befahl mir Gebet und Almosen, so lange ich lebe. Und liebe zu meiner Mutter. Und ER hat mich weder gewalttätig noch unheilvoll gemacht. 

Was hat der Prophet Muhammad (s.a.w) über Jesus (a.s.) gesagt?

Muhammad (s.a.w) war ein Nachfolger Jesu und bezeichnete ihn als „seinen Bruder“. Als er mit Christen über Jesus (a.s.)* sprach, betonte er stets den Sachverhalt, dass Jesus (a.s.) nicht Gott oder Gottes Sohn ist.

Der Prophet Muhammad (s.a.w) berichtete, dass er in einem Traum Jesus gesehen habe und beschreibt ihn wie folgt: „Als ich nachts bei der Kaaba schlief, sah ich im Traum einen Mann mit lohfarbener Haut, so schön, wie man einen Mann mit lohfarbener Haut sehen kann. Sein gelocktes Haar fiel bis zwischen seine Schultern, vom Kopfhaar des Mannes tropfte Wasser, und er hatte seine Hände auf die Schultern zweier Männer gelegt und umschritt das Heilige Haus, und ich fragte: ,Wer ist das?‘ und sie sagten: ,Das ist Isa (Jesus), Sohn der Maryam (Maria)'“ (überlief. bei Buchari, IV, 649 in „Der Islam und Jesus“, A. v. Denffer, München 1995, S. 43ff)

Der Prophet erklärte einmal: „Wer bezeugt, dass kein Gott da ist außer Allah, Der keinen Teilhaber hat, und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist, und dass Isa (Jesus) der Diener Allahs und Sein Gesandter und Sein Wort ist, das Er Maryam (Maria) entboten hat und von Seinem Geist, und (bezeugt), dass das Paradies wahr ist und das Höllenfeuer wahr ist, den lässt Allah ins Paradies eingehen um dessentwillen, was er (im Diesseits) getan hat.“ (Buchari).

Hat Muhammad (s) die gleiche Stellung im Islam wie Jesus (a.s) im Christentum?

Islam ist nicht eine Religion, die Muhammad (s.a.w)begründet hat. Islam (auf Arabisch heißt Islam etwa „Hingabe [zu Gott]“) ist die Lebensweise, die alle Gesandten und Propheten Gottes samt Jesus (a.s.) gepredigt und gelebt haben und somit die ewige Urreligion. Aus diesem Grund ist Muhammad (s.a.w) der Verkünder des „Islam“ in seiner endgültigen Form und er ist der abschließende Gesandte Allahs.

Muslime lieben Muhammad (s.a.w), weil er der Gesandte Gottes ist, folgen ihm, weil er ein Leben in völliger Gottergebenheit verbracht hat und verehren ihn, weil er der auserwählte Prophet ist. Aber sie erhöhen ihn nicht auf die Stufe Gottes und betrachten ihn nicht als einen Mittler zwischen Gott und den Menschen. Denn der Prophet (s.a.w) sagte selbst zu seinen Gefährten: „Erhöht mich nicht wie die Christen Jesus erhöht haben. Ich bin der Knecht Allahs. Sagt: „Er ist der Diener und Gesandte Allahs“ (Ahmad, Bd. I, S.24).

„und weil sie sagten: „Wir haben Gottes Gesandten, Jesus Christus, den Sohn Marias, getötet.“ Die Wahrheit ist, daß sie ihn weder getötet noch gekreuzigt haben, sondern es war ein anderer, den sie für Jesus hielten. Sie sind über ihn im Zweifel, und ihre Ansichten gehen auseinander. Sie wissen darüber nichts, sondern gehen ausgeklügelten Vermutungen nach. Sie haben ihn gewiß nicht getötet.“

Qur’an 4:157

weitere Enthüllungen über Jesus (a.s.) im Qur’an

2:87; 2:136; 2:253; 3:45; 3:46; 3:48; 3:49; 3:50; 3:52; 3:55; 3:59; 3:84; 4:157; 4:163; 4:171; 4:172; 5:17; 5:46; 5:72; 5:75; 5:78 ; 5:110 ; 5:112; 5:114; 5:116; 6:85; 9:30; 9:31; 19:19: 19:20; 19:21; 19:22; 19:27; 19:30; 19:31; 19:32; 19:33; 19:34; 19:88; 19:91; 19:92; 21:91; 23:50; 33:7; 42:13; 43:57; 43:61; 43:63; 57:27; 61:6 ; 61:14.

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Der Prophet Muhammad

Muhammad

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Mohammed (s.a.w) ibn ‚Abd Allah ibn ‚Abd al-Muttalib ibn Haschim ibn ‚Abd Manaf al-Quraschi

‏محمد بن عبد الله بن عبد المطلب بن هاشم بن عبد مناف القرشي

Ein Quranvers offenbart: „Muhammad ist… Gottes Gesandter und das Siegel der Propheten.“ (Sure al-Ahzab, 40). Das bedeutet: Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) war er letzte der Propheten, die der Menschheit gesandt wurden. Er war ein lebendes Beispiel der edlen Moral von Gottes letzter Offenbarung. Er war ein Freund Gottes und er inspirierte die Menschheit durch seine Nähe zu Ihm. Er war Sein Repräsentant, edel und ein Freund aller Gläubigen.

In einem anderen Vers offenbart Gott: „… Wir werden dir ein gewichtiges Wort anvertrauen.“ (Sure al-Muzammil, 5). Er übertrug Seinem letzten Propheten, Muhammad (s.a.w.s), eine schwere Verantwortung. Dank seines starken Glaubens konnte der Prophet (s.a.w.s) dieser Verantwortung in der besten Weise gerecht werden. Er rief die Menschheit auf den Weg Gottes und des Islam, und er erleuchtete diesen Weg für alle Gläubigen.

Obwohl wir den Propheten (s.a.w.s) nie gesehen haben, können wir sein beispielhaftes Verhalten und seine hohe Moral doch vermittels der Verse des Quran und der Hadithen – den Aussprüchen und Lehren des Propheten (s.a.w.s) – kennenlernen. Wir können versuchen, ihm nachzueifern, damit wir ihm im Jenseits nahe sind. Die Menschen heute, besonders die jungen Menschen, nehmen sich zahlreiche Vorbilder, imitieren deren Benehmen, Sprache und Kleidung, versuchen wie sie zu sein. Doch da die große Mehrheit dieser Vorbilder selbst nicht auf dem richtigen Weg ist, fehlen ihnen die rechte Moral und die entsprechende Einstellung. Deswegen ist es eine schwere Verantwortung, die Menschen zur Wahrheit sowie zur besten Moral und zum besten Verhalten zu führen. Ein Muslim muß versuchen, das Verhalten und die Moral des Propheten Muhammad (s.a.w.s) anzunehmen. Gott bestätigt dies in einem Vers:

In dem Gesandten Gottes habt ihr wirklich ein schönes Beispiel für jeden, der auf Gott und den Jüngsten Tag hofft und oft Gottes gedenkt. (Sure al-Ahzab, 21)

Wie der Prophet Muhammad (s.a.w.s) waren auch die anderen Propheten Vorbilder für Gläubige, und sie genossen Gottes Wohlgefallen. In einem Vers sagt Gott:

Wahrlich, in den Geschichten über sie finden sich Lehren für die Verständigen. Er ist keine erfundene Geschichte, sondern eine Bestätigung dessen, was ihm vorausging, und eine Erklärung aller Dinge und eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für ein gläubiges Volk. (Sure Yusuf, 111)

Ziel dieses Buches ist es, einige Eigenschaften des Propheten Muhammad (s.a.w.s) aufzuzeigen, indem es die überlegenen Eigenschaften und Qualitäten aufzeigt, die eine Gesellschaft genießen kann, wenn sie eine solche Moral annimmt und andere ermutigt, dieselbe Moral anzunehmen. Wie der Prophet (s.a.w.s) in folgendem Hadith offenbart hat, „… wahrlich, Ich habe das Buch Gottes und die Sunnah Seines Apostels bei euch gelassen, und wenn Ihr daran festhaltet, werdet Ihr niemals auf Abwegen sein,“1 sind die beiden wahrhaften Führer eines Muslims das Buch Gottes und die Sunnah – die Lebenspraxis des Propheten Muhammad (s.a.w.s). Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) war der gesamten Menschheit ein Beispiel aufgrund seiner Moral, nach der er die Menschheit zu leben aufforderte. Es war der Prophet (s.a.w.s), der sagte: „Ich wurde gesandt um den guten Charakter zu perfektionieren“2 und weiter: „Bei dem, in dessen Hand mein Leben liegt: Niemand wird in das Paradies eingehen, mit Ausnahme derjenigen, die sich gut benommen haben.“

Muslime, die dem Weg des Propheten (s.a.w.s) folgen, müssen führend sein in Moral und Verhalten, und sie müssen anderen nahelegen, dieselbe Moral anzunehmen.

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Was brachte Muhammad (s.a.w) der Menschheit?

Zehn Beleuchtungen bezüglich dessen, was der Prophet Muhammad, Friede und Heil auf ihm, der Menschheit gebracht hat

Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten, und Friede und Heil seien auf dem Siegel der Propheten und Gesandten.

Viele Leute, gerade die im westen leben, stellen eine wichtige Frage und zwar was der Prophet Muhammad der Menschheit von Neuheiten verkündigt hat? Das ganze geschieht von manchen Medienorganen im Westen um das Bild vom edeln Propheten absichtlich zu verfälschen und zu entstellen.

Wir vom Projekt zur Bekanntmachung des Propheten der Barmherzigkeit, Friede und Heil auf ihm, sind der Ansicht, dass es zu unserer Verantwortung gehört, dass diese Frage beantwortet werden muss, ohne auf die Einzelheiten einzugehen.

Desweiteren werden wir in folgenden Punkten einen zusammengefassten Auszug dessen anführen, was das Siegel der Propheten und Gesandten, unser Prophet Muhammad, Friede und Heil auf ihm, der Welt brachte:

  1. Muhammad, Friede und Heil auf ihm, brachte die Menschen, durch die Offenb- arungen Allahs an ihn, von der Anbetung und Unterwerfung zu den Menschen ab und führte sie zu der Anbetung Allahs, des Einzigen, Der keinen Partner hat. So wurde der Mensch von der Anbetung anderer außer Allah befreit, welches die großartigste Ehrerweisung für den Menschen ist.
  2. Muhammad, Friede und Heil auf ihm, befreite den menschlichen Verstand durch die Offenbarungen Allahs an ihn, sowohl von nichtigem Glauben, Abergl- auben, Betrügereien, und der Abhängigkeit von Götzen, als auch vom Bestätigen dessen, was dem Verstand widerspricht, wie z.B. die Aussage, dass Allah einen menschlichen Sohn hat, den Er als Opfer für die Menschen opfert, ohne dass er einen Fehler oder eine Sünde begangen hat.
  3. Muhammad, Friede und Heil auf ihm, festigte die Stützpfeiler der Toleranz zwischen den Menschen. Und Allah offenbarte ihm im Qur’an, dass es keinen Zwang in der Religion gibt. Er legte auch die Rechte der Nichtmuslime, die die Muslime nicht bekämpfen, dar, und dass ihre eigene Sicherheit, die ihrer Kinder, ihrer Würde, und ihres Vermögens unantastbar sind. So leben in den muslimischen Ländern bis heute jüdische und christliche Gemeinden, die ein edles Leben führen, während auf der anderen Seite die Gerichte in Spanien, im Zuge der ethnischen Säuberung beschlossen, Muslimen zu finden, die den angekün- digten Prinzipien der westlichen Kultur widersprechen.
  4. Muhammad, Friede und Heil auf ihm, war eine Barmherzigkeit Allahs, Subhanahu wa Ta’ala, für die Welten, trotz ihrer unterschiedlichen Religionen und Herk- ünfte. Seine Lehren weisen sogar auf die Barmherzigkeit zu den Vögeln und Tieren hin, und auf das Verbot, ihnen zu unrecht zu schaden oder sie anzugreifen.
  5. Muhammad, Friede und Heil auf ihm, brachte ein strahlendes Bild des Respekts und seiner Wertschätzung gegenüber allen anderen Propheten, die vor ihm waren, wie Ibrahim, Musa und Isa, Friede sei auf ihnen. Desweiteren offenbarte Allah ihnen, dass jeder, der einen von ihnen verleugnet oder gering schätzt, kein Muslim ist, denn alle Propheten sind Brüder, die sich an dem Aufruf zu der Anbetung Allahs, des Einzigen, Der keinen Partner hat, beteiligten.
  6. Muhammad, Friede und Heil auf ihm, verteidigte auch Menschenrechte, unge- achtet ob weiblich oder männlich, ob jung oder alt, und er verabscheute das Achten auf gesellschaftliche Stellung und Lebensstandard. Diesbezüglich beschloss er eine Reihe von erhabenen Prinzipien, und hierzu gehört seine Aussage in seiner Abschiedsrede, nach der er weniger als drei Monate später starb, und in der er den Angriff auf das Leben, den Besitz und die Würde stren- gstens untersagte. Und dies geschah bevor die Welt die Magna Carta libertatum (Großer Freibrief) 1215, das Gesetz der Rechte (Bill of Rights) 1628, den Habeas Corpus Act (Gesetz zur Befreiung des Körpers) 1679, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 1776, die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789, und die weltweite Menschenrechtserklärung im Jahr 1948 beschloss.
  7. Muhammad, Friede und Heil auf ihm, erhob die Stellung der Wesenseigenschaften im Leben des Menschen. So rief er zu edlen Wesenseigenschaften auf, und beschützte sie, wie z.B. Wahrhaftigkeit, Loyalität, Sittsamkeit, und er rief ebenf- alls auf zur Festigung der gesellschaftlichen  Verbindungen, wie z.B. die Güte zu den Eltern, und das Aufrechterhalten der Verwandtschaftsbande, was er alles selbst in die Tat umsetzte. Desweiteren untersagte er die schlechten Wesenseig- enschaften, distanzierte sich von ihnen und warnte davor, wie z.B. Lügen, Treulosigkeit, Neid, Unzucht und der Ungehorsam gegenüber den Eltern. Er löste auch die Probleme, die dadurch entstanden waren.
  8. Muhammad, Friede und Heil auf ihm, rief durch die Offenbarung Allahs zum Einsetzen des Verstandes, zu Entdeckung des Universums und zum Gewinn von Erkenntnissen auf, und er zählte dies alles zu den Dingen, wofür ein Mensch belohnt wird, während die Gelehrten und Denker anderer Kulturen unter Verfolgung litten und der Lästerung und Ketzerei angeschuldigt wurden, so wurden sie durch Gefangenschaft und Folter terrorisiert und womöglich auch getötet.
  9. Muhammad, Friede und Heil auf ihm, kam mit der Offenbarung Allahs mit einer Religion, die mit der menschlichen natürlichen Veranlagung, die die Bedürfnisse der Seele und den Wünschen des Körpers übereinstimmt, und ein Gleichgewicht zwischen den Taten für das Diesseits und den Taten für das Jenseits schafft. Desweiteren erzieht die Religion den Naturtrieb des Menschen und zügelt ihn, ohne ihn zu unterdrücken oder aufzuheben, wie dies der Fall war in den Kulturen anderer Nationen, die im Idealismus versunken waren, der der natürlichen menschlichen Veranlagung widerspricht, und die den nach Anbetung Strebenden diese untersagte und sie von den Rechten der natürlichen Veranlagung abhielt, wie z.B. die Heirat. Die menschlichen natürlichen Gegenreaktionen auf die Angriffe veranlassten sie zur Nachsicht mit den Angreifern, welches zur Abneigung der Mehrheit der Nachkommen dieser Kultur gegenüber diesen Lehren und ihrem tiefen Eindringen in die Welt des bloßen Materialismus führte, die den Wünschen des Körpers nachkommt, die Seele jedoch in einer großen Einsamkeit hinterlässt.
  10. Muhammad, Friede und Heil auf ihm, brachte der Menschheit ein vollkommenes Konzept der Brüderlichkeit zwischen den Menschen, und er berichtete, dass es keine Bevorzugungen unter den Rassen der Menschen gibt. Alle sind in ihrer Schöpfung, ihren Rechten und Pflichten gleich.

Und er bot auch die Möglichkeit unter seinen Gefährten durch den Dienst für die Religion, und ihre Zugehörigkeit einander gleich zu sein. So war unter ihnen Suhaib der Römer, Bilal der Abessinier und Salman der Perser, Seite an Seite mit ihren arabischen Brüdern.

Und letztlich: Alle diese zehn Punkte benötigen weitere Details und die Erwähnung bestimmter Beweise, die sie bestätigen. Es gibt viele weitere Dinge, die Muhammad, Friede und Heil auf ihm, der Menschheit durch die Offenbarung Allahs, Subhanahu wa Ta’ala, brachte, deren Erwähnung hier jedoch den Rahmen sprengen würde. Für weitere Informationen besteht die Möglichkeit des Zurückgreifens auf die Internetpräsenz des weltweiten Projekts zur Bekanntmachung des Propheten der Barmherzigkeit, Friede und Heil auf ihm.

Und Friede und Heil seien auf unseren Propheten, seinen Brüdern unter den Propheten, seinen Angehörigen, Gefährten und Nachfolgern.

Dr. Adil ibn Ali Ash-Shaddi
Generalsekretär des weltweiten Projekts zur Bekanntmachung des Propheten der Barmherzigkeit.

http://www.mercyprophet.org/mul/de

Was ist Islam?

Das Gottesbild

Der Islam verkündet eine reine Form des Monotheismus. Gott ist der Eine Gott, Er ist unteilbar und hat niemend neben sich. Er ist unvergleichlich und nichts ist ihm auch nur ähnlich. Nicht geschieht ohne Seinen Willen. Er ist der Erste, der Letzte, der Ewige, der Un-endliche, der Allmächtige, der Allwissende. Er ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge. Er ist der Gerechte, der Allerbarmer, der Gnädige, der Liebende, der Gütige, der Erhabene, der Preiswürdige, der Wahrhaftige. Er is der Inhaber und Besitzer aller vollkommenen Eigenschaften. Alle diese, und noch andere im Qur’an erwähnten Eigenschaften Gottes, müssen in ausgewigener Weise betrachtet werden, ohne dass die eine Eigenschaften zugunsten einer anderen vernachlässigt oder zum Nachteil einer anderen überbetont wird.

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Einheit der Religionen

Der Islam betont den einheitlichen Ursprung aller Offenbarungs-religionen. Er betont, dass Unterscheidungen nach Rassen, Hautfarben, Sprachen usw. niemals den Grund für Überlegenheitenansprüche eine Gruppe gegenüber einer anderen bilden können. Die einzige, wirkliche Unterscheidung zwischen den Menschen ergibt sich auf geistig sittlicher Ebene, nämlich die Unterscheidung nach Rechtschaffenheit und Gottesehrfurcht. (49/12).

Der Lebensweg

Der Islam ist Lebensweg, der sich auf alle Bereiche des menschlichen Daseins erstreckt und der in grundsätzlicher Übereinstimmung mit der Natur, ihren Gesetzen und ihren Anforderungen steht. Islam ist das in die Praxis umgesetzte Wissen un die Existenz Gottes, die Wahrhaftigkeit Seiner Propheten, Seiner Bücher, Seiner Engel und des Leben nach dem Tode. Ein Muslim ist derjenige, der die Gesetze Gottes in allen Lebenssituationen befolgt. Die islamische Gesellschaft ist die nach Wissen un den Willen Gottes strebende Gemeinschaft, in der jeder Einzelne direkt und ohne Vermittlung eines Priesters mit Gott in Verbindung steht. Die islamische Gesellschaft bringt jedem Nichtmuslim respektvolle Toleranz entgegen, denn das Wort Islam hat sowohl die Bedeutung Hingabe und Unterwerfung unter den Willen Gottes, als auch die Bedeutung Fried.

Das Geistige und das Materielle

Obwohl der Islam sich an das Geistige im Menschen wendet und ihm vor allem ein ethisches Ideal bietet, berücksichtigt er gleichzeitig das Materielle im Leben der Menschen in ausgewogener Weise. Die islamische Lehre vereint harmonisch geistige und materielle Elemente. On ein Muslim in der Moschee betet, auf dem Markt seine Ware verkauft, Staatsgeschäfte leitet, zu Gericht sitzt oder im Kreis seiner Familie, immer gilt seine Tat als Gottesdienst, solange seine Denk- und Handlungsweise von den Weisungen Gottes geleitet wird.

Die Familie

Der Islam misst der Familie die weitaus größte Bedeutung bei. Im Verhältnis zwischen Mann und Frau ist die Ehe die einzige legale Form des Zusammenlebens. Jeden intimen außerehelichen Verkehr zwischen den Geschlechtern lehnt der Islam ab. Mann und Frau vervollkommnen sich gegenseitig, um in der Ehe einen gemeinsamen Beitrag zum Aufbau einer gesunden Gesellschaft zu bringen.

Ziele des Islam

Der Islam befasst sich nicht nur mit dem ewigen Leben im Jenseits, sondern richtet sein Augenmerk in gleichem Maße auch auf das diesseitige Leben. Sittliche Vollkommenheit, sozialer Fortschritt, wirtschaftliche Gerechtigkeit, zwischenmenschliche Liebe und Barmherzigkeit, politische Vernunft und Friede sind Ziele, die der Islam zur Erreichung wahren menschlichen Glücks in diesem Leben und im jenseitigen Leben zu verwirklichen sucht.

Vernunft und Wissenschaft

Der Islam betrachtet die Vernunft als ein kennzeichnendes Merkmal des Menschen und als eine Gabe Gottes. Sie ist der Grund für die Verantwortlichkeit des Menschen vor Gott und gleichzeitig sein Führer in allen Lebenssituationen. Weil der Islam der Vernunft einen so bedeutenden Platz einräumt, erlaubt er menschenverachtende Kulte und willkürlich verhaängte Dogmen nicht.

Der Islam macht das Streben nach Wissen zur Pflicht eines jden Muslims. Er gehts sogar so weit, die wissenschaftliche Arbeit zum Gottesdienst zu erheben. In ständigem Appell fordet der Qur’an den Menschen dazu auf, die Natur zu erforschen, damit er die Existenz Gottes und Seine Eigenschaften erkennt. Die Forschung darf nie zum selbstzweck werden, sondern immer ein Mittel zur Erreichung menschlichen Fortschritts und zur Vervollkommnung der Moral bleiben muss. Sie darf die Grenzen der Moral unt Ethik nicht überschreiten und die Würde aller Geschöpfe nicht verletzen.

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Wöchentliche Aktivitäten

Veranstalung Tag Start Sprache(n)
Bei Fragen bitte e-mail an : info@izkl.de
Quran Unterricht Freitags Nach Magrib ar,de,eng
Arabische Schule Samstags 10:00 Uhr ar, de
Unterricht von Shech Sayed Samstags 16:00 Uhr ar, de