IZK Archiv | Toleranz im ISLAM gegenüber Nichtmuslimen

 

Was Toleranz im ISLAM bedeutet? + Schlusswort

  • Toleranz ist Freiheit geben, aber sie ist mit Grenzen verbunden.
  • Die Gesetze respektieren.
  • Islam verbietet die Gesetze zu verletzen.
  • Niemand darf zum Islam gezwungen werden weder direkt noch indirekt.
  • Juden, Christen und Muslime sind eine gemeinsame Gesellschaft.
  • „den Juden, die uns folgen, steht Hilfe und Gleichheit zu.  Keinem soll Schaden zugefügt werden, noch soll seinen Widersachern geholfen werden“.
  • Alles im Koran, was mit Krieg und Kamp zu tun hat gilt nur für die Feinde der Muslime. Feinde sind die, die Muslime vertrieben haben und getötet haben.
  • weitere Aspekte….siehe Video… 

 

Die Äußerung des IZK zu dem Video, welches als antisemitistisch eingestuft wurde.

Es ist nicht zu leugnen, dass die Übersetzung größtenteils korrekt ist, jedoch ist es nicht einfach die idiomatischen und Mehrdeutungen der arabischen Sprache zu verstehen. Einen Satz aus einem oder zweistündigem Vortrag zu ziehen macht wirklich keinen Sinn und ruiniert den Zusammenhang. Wir reden hier immer noch über eine Handlung, welche vor 2000 Jahren passiert ist und in der Bibel niedergeschrieben wurde. Mit Juden werden im Allgemeinen die Gruppe der Menschen gemeint, welche damals mit Jesus konfrontiert wurden. Der Imam hat bloß wiedergegeben was ihm überliefert wurde und nichts Eigenes erfunden. Er war immer für Zusammenleben und Verständnis zwischen den Religionen und seine Vorträge sind auch auf Deutsch sowie die Predigten. Wir distanzieren uns von allen antisemitistischen und religionsfeindlichen Äußerungen sowie politischen Meinungen. Es war auf keinen Fall gemeint, gegen die Juden zu hetzen. Die Videos wurden als Maßnahme entfernt damit sie nicht missbraucht werden. Es wurde ja ohne Erlaubnis und ohne Rücksprache mit dem IZK ein Video genommen. Es war also nötig um andere unerlaubte  Zugriffe zu vermeiden, damit keine weiteren unnötigen Auseinandersetzungen zwischen dem Islam und dem Judentum auftauchen.

Zum Schluss  wollen wir sagen, dass wir hier im IZK keinen Unterschied machen zwischen Muslim, Christ oder Jude, alle Menschen sind gleich. Jeder ist hier bei uns herzlich willkommen und zwar zu jeder Zeit und nicht nur am Tag der offenen Tür. Im Namen des IZK und des Imams möchten wir uns entschuldigen bei allen jüdischen Bürgerinnen und Bürger, wenn etwas falsch verstanden wurde. Wir betrachten uns als Teil dieser Gesellschaft und haben mit den Juden und Christen einen Friedensvertrag unterschrieben. Die Türen des IZK sind immer offen für alle.

Friedensgruß
Vorstand und Imam des IZK